Die Edition Hauser wurde 1983 von Wolfgang Nieblich gegründet. Anfangs wurden Bücher
gemacht, die Wort und Bild in unterschiedlichsten Buchformen miteinander
verbunden haben. Ist das noch ein Buch, stand als Frage immer dahinter.
Diese Frage wurde von der Deutschen Bibliothek durch eine Ankaufskommission
dadurch beantwortet, dass das entsprechende Objekt angekauft wurde oder nicht.
Nachdem alle erdenklichen Buchformen durchdekliniert waren, produzierte Nieblich
Bücher zu den unterschiedlichsten Themen mit seinen Bildern und Texten oder von
anderen Autoren (Urs Jaeggi, Anna Jonas, Ulrich Goerdten, Christoph Geiser u. a.).
Danach stellte Nieblich Miniaturbücher mit Text und Bild, gespeist aus seinem
umfangreichen Fundus seiner Arbeiten aus den verschiedensten Werkgruppen, her.
Die Auflagenhöhe orientierte sich immer an der vor der Deutschen Bibliothek
geforderten Mindestauflagenhöhe, die sich von 12 bis 24 Exemplaren
veränderte. Heute macht Nieblich seine Bücher mit einer Auflagenhöhe von 20
Exemplaren, jeweils signiert und nummeriert. Damit liegt er unter der geforderten
Mindestauflagenhöhe und muss keine Pflichtexemplare an die Deutsche
Nationalbibliothek abliefern. Die Zahl der in der Edition Hauser bis heute erschienenen
Bücher liegt bei 170 Titeln, die private Sammler und Bibliotheken sammeln
(siehe worldcat.com). Alle Titel sind auf palmartpress.com/Edition Hauser zu sehen.


